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Sie sind jung, sie sind schön, sie zieren Plakate…

Sie sind jung, sie sind schön, sie zieren Plakate am Times Square, laufen auf Schauen von Topdesignern, shooten für die Vogue. Ihre Welt glitzert. Doch die Realität sieht oft anders aus. Viele Mädchen träumen davon, irgendwann die großen Laufstege zu erobern, in die Riege der Topmodels aufzusteigen. Doch von den wirklich Großen gibt es nur zwei Handvoll. Die anderen sind eine von vielen. Manche können davon leben, manche schlagen sich mit kleinen Jobs durch, andere schaffen es nie. Traumjob Model.

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judith_andruschek_300x300_04Und trotzdem sollte man den Beruf nicht zwangsweise pauschalisieren. Denn keine Geschichte gleicht der anderen. Wenn man über die Branche reden will, sollte man auch einen Blick auf die Mädchen als Individuen werfen. Das, was die Branche selbst meist nicht tut.?Sie träumt den „Traumjob“ schon seitdem sie 18 Jahre alt ist. Da stand Judith Andruschek das erste Mal vor einer Kamera. Was für die meisten Teenager der Einstieg ins Erwachsenenalter ist, ist für manche Models bereits eine weitere Station in der Karriere. Laut einer Studie von „The Model Alliance“ steigen 54,7 Prozent der Mädchen schon im Alter zwischen 13 und 16 Jahren ins Model-Leben ein, verzichten auf Freizeit, auf ihre Jugend. Etwas, was sie später nie nachholen können. Bei Judith war das anders. Heute ist die xx-Jährige Vollzeit-Model, shootet für Onlinemagazine, wird für Laufstege gebucht und arbeitet als festes Haarmodell für BrockmannundKnoedler. „Ich wollte nicht von klein auf modeln. Ich habe den Wunsch mit der Zeit entwickelt und wollte es irgendwann immer mehr“, erzählt Judith im Interview mit dem „Organic Lifestyle“-Magazin. „Jetzt würde ich schon sagen, dass es ein großer Traum von mir ist und ich genieße es, Zeit dafür zu haben, herumzureisen. Man lernt ja auch immer neue Leute kennen.“
 
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Seit drei Jahren arbeitet die Dresdnerin als Haarmodel exklusiv für BrockmannundKnoedler. Zwar hat sie das gute Aussehen, lange Beine und die richtigen Maße mit in die Wiege gelegt bekommen – viele vergessen aber, dass der Beruf viel mit Glück zu tun hat. „Ich wurde von BuK angerufen. Sie hatten meinen Kontakt bekommen, weil ich schon länger als Model in Dresden unterwegs gewesen bin. Ich wurde über einen Fotografen gefunden und direkt angerufen. Noch am selben Tag haben sie mir gesagt, dass sie mich gerne als Model hätten.“?Als Haarmodell hat man erst mal ausgesorgt. Keine lästigen Friseurbesuche mehr, bei denen man sowieso nicht das bekommt, was man möchte. Denn der Kunde wird schon wissen, was dir am besten steht. Oder nicht?
Diese Prozedur benötigt viel Vertrauen und Mut seitens des Models. Das musste Judith schon beim ersten Tag der Zusammenarbeit mit BrockmannundKnoedler unter Beweis stellen. „Meine größte Haarveränderung hatte ich direkt beim ersten Mal bekommen“, erinnert sie sich zurück. Aus langen kupfernen Haaren mit Locken wurden feuerrote kurze Haare. „Das war eine extreme Umstellung. Das hat mich damals schon etwas überfordert. Aber meine Bedenken wurden berücksichtigt und meine Haare wurden nach der Show so optimiert, dass ich mich wohl fühle.“ Und da wären wir wieder beim Thema Glück. Ein Luxus, von dem nicht jedes Model sprechen kann. Denn Modeln heißt auch für einen bestimmten Job das eigene Ich aufzugeben, in die Rolle zu schlüpfen, die der Kunde erwartet. So auszusehen, wie es sich der Kunde wünscht. Judith: „Das ist ein Job und man muss sich vorher überlegen, ob man bereit dafür ist. Klar weiß man vorher nicht, was die für Ideen haben. Aber darauf muss man sich einlassen können.“ Das sind die Bedingungen -denn wenn die eine “nein” sagt, wird eben eine andere “ja” sagen…?Judith selbst ist ein positiver Mensch. Trotz ihres Ehrgeizes hat sie das Modeln nicht verbissen gemacht. „Ich bin nicht immer laut, aber präsent und aufgeschlossen“, sagt sie über sich selbst. „Ich kann aber auch angemessen zurückhaltend sein. Ich bin nicht jemand, der schreit: ‚Hallo, hier bin ich.’ Aber ich kann durch meine Ausstrahlung Aufmerksamkeit auf mich ziehen – und durch meine freundliche und natürliche Art.“
Ein gesundes Selbstbewusstsein hat die Blondine. Und das ist auch nötig. Die Branche ist nichts für Mädchen, die kein dickes Fell haben. Regelmäßig muss man mit Absagen rechnen oder Aussagen über das eigene Aussehen annehmen. Und da bröckelt schon mal die Fassade des einen oder anderen Mädchens. „Es ist eigentlich nicht schwer, ein ‚nein’ zu akzeptieren“, findet Judith. „Es gab ja schon immer Sachen, für die man kämpfen musste. Man gibt ja auch nicht gleich auf, wenn man in der Schule eine schlechte Note schreibt. Man ist eher motiviert, das nächste Mal mehr dafür zu lernen. So ist es auch im Modelbusiness. Es kann ja nicht immer alles klappen.“? Eine Einstellung, die nicht alle Models mit ihr teilen. Viele haben es vielleicht einfach nicht anders gelernt, wurden nie richtig auf das Business vorbereitet. In den letzten Jahren hat sich der Anteil der Models vielleicht vervierfacht. Die Konkurrenz wird immer größer. Und es gibt immer eine, die dünner, größer und schöner ist. Laut „The Model Alliance“ leiden 68,3 Prozent der Models an Unsicherheiten und/oder Depressionen. „Als Model braucht man schon ein gefestigtes Selbstkonzept, um bestimmte Dinge für sich zu kompensieren“, sagt Judith. „Das Selbstbewusstsein musste sich bei mir entwickeln – aber es hat sich durch das Model echt gut weiter entwickeln können. Eben, weil man sich immer wieder neu findet, neu entdeckt und unterschiedliche Rollen ausprobieren kann.“
Modeln – für Judith ist es ein Traumjob. Bald will sie sogar ins Ausland. „Mein nächstes Ziel ist es, mich international zu etablieren. Ich möchte mich Agenturen im Ausland vorstellen. Ich habe jetzt schon ein Angebot aus Mailand und London.“
Sie hat den Spagat geschafft – sich auf den Job mit all seinen Facetten einzulassen und sich trotzdem selbst treu zu bleiben. Judith ist eines der Models, die neben Talent auch eine Portion Glück mitbringen. Judith: „Ich habe Vertrauen zu BrockmannundKnoedler, aber das musste sich erst entwickeln. Und jetzt ist es definitiv gefestigt. Die Stylisten begleiten uns ja wirklich. Wir sind wie eine große Familie hier.“ Und das findet man in der Branche wirklich nicht alle Tage…
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© Verena Kneymeier, Blicklicht Photographie, BrockmannundKnoedler for Wella Professionals,

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